Yamagi.org - Finger
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- Ein wenig an verschiedenen Projekten rumprogrammieren - DRI / DRM und damit volles 3D unter FreeBSD/amd64 geniessen
Beitrag #24 - 03.05.2008
Es wird Fruehling, daher einmal ein Foto als kleines Lebenszeichen von mir. Es handelt sich um eine gewoehnliche Suesskirsche aus naehester Naehe.![]()
Beitrag #23 - 11.03.2008
Mein HP 50G ist heute gekommen, er soll meinen leider nach nur knappen drei Jahren verstorbenen HP 49G+ ersetzen. Wieso wieder den gleichen Rechner, bzw. den direkten Nachfolger, wenn der letzte doch eher eine enttaeuschung war, werden nun einige fragen. Ganz einfach, beide Modelle stehen in der Tradition des klassischen HP 48, sie sind mit ihm weitgehend kompatibel. Die Bedienfuehrung wurde nicht nur uebernommen, sogar ein Grossteil der Software ist gleich. Dies war auch der Hauptgrund fuer den Kauf, sowohl auf meinem 49G+ als auch auf dem 50G laeuft das HP-ROM in Version 2.09. Ich muss also keine neue Software lernen. Tatsaechlich scheinen beide Geraete sich auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden. Es kommt in beiden eine 75MHz ARM9 CPU zum Einsatz, beide besitzen 2,5 Megabyte RAM und noch einmal soviel Flashspeicher und auch optisch sind sie sich sehr aehnlich. Der Unterschied liegt im Detail, hat es aber in sich. Wie ich zuvor schon im Netz gelesen hatte ist der HP 50G deutlich besser verarbeitet als sein Vorgaenger. Das Gehaeuse passt viel besser zusammen, man kann keine Spalten sehen und auch Grate oder scharfe Kanten finden sich. Das Geraet ist merklich schwerer, das Plastik wirkt hochwertiger und dank komplett schwarzer Oberflaeche sieht er besser aus. Der AHA-Effekt ergibt sich beim Keyboard, dies ist komplett anders. Ansprechbarer, leichtgaengiger und viel hochwertiger. Ich denke das es diesmal laenger als drei Jahre leben wird. Dazu kommt die neue RS-232 Schnittstelle - ein Kabel liegt nicht bei sowie der verbesserte SD-Card Leser. Dieser kann nun auch Karten von mehr als einen Gigabyte, nicht das man den Platz braeuchte aber es gibt bald keine kleineren mehr. Ausserdem koennen Karten nun auch offiziell im Rechner formatiert werden. Dank XModem kann das Geraet nun per USB mit einem PC unter Windows, OS X und Linux verbunden werden. Schlussendlich hat das Geraet nun vier AAA-Batterien statt drei, was vielleicht dafuer sorgen wird, dass die Teile mal laenger als drei Wochen halten werden. Aber das muss man mal schauen. Alles in allem bin ich zufrieden, der 50G unterscheidet sich zwar nur minimal vom 49G+, ist aber trotzem ein um weiten bessere Geraet. Ausserdem, es gibt keine wirkliche Alternative. HP ist immer noch die mit Abstand beste Wahl, einzig Texas Instruments kann man ins Auge fassen. Und dort mangelt es einmal an RPN, ausserdem sind die Teile zu Nutzerfreundlich und daher kaum effizient bedienbar. Wer will schon Drop-Down Menues in einem Taschenrechner und das Dinges in BASIC *wuergs* programmieren? Abschliessend gibt es einige Bilder, groesser zu finden auf der Deponie:![]()
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Beitrag #22 - 03.03.2008
So, FreeBSD 7.0 ist nach langer Wartezeit da und es hatte jetzt einige
Tage Zeit sich zu entwickeln und erst einmal zu sacken. Mein Hauptsystem
ist laengst migriert, ebenso der Zweitrechner. Mit Servern warten wir
erst einmal noch ein wenig, schliesslich ist es eine "Punkt Null"
Version, welche trotz endloser Tests sicherlich noch einige Schnitzer
enthaelt, die man auf produktiven, ueberlebenswichtigen Systemen nicht
unbendingt haben will. Daher werden die erst auf 7.1 migriert.
Mein Fazit nach den ersten Tagen ist, dass FreeBSD 7.0 das mit grossem
Abstand beste Release der letzten Jahre ist. Die fuenfer Versionen waren
bekanntlich recht durchwachsen, auch wenn ihre spaeteren Kinder, allen
vorran Nummer 5.5 meiner Erfahrung nach zu den stabilsten
FreeBSD-Versionen ueberhaupt gehoeren. Trotzdem waren auch diese langsam
und irgendwie komisch. Die sechser waren ein Schritt nach vorn, nur auch
dort glaenzte nicht alles. Sie waren zwar stabil, aber auch immer noch
langsam. Teilweise so langsam, dass es eine Zumutung war. Hinzu kamen
einige schwere Fehler, so konnte man mit einem Netzwerkkabel die Systeme
zum Abstuerzen bringen, wenn denn ein billiger Switch verbaut war.
Teilweise reichte es auch raus das Kabel am Router abzuziehen, mehrere
Switches von der Maschine entfernt. Das war natuerlich unschoen. Ueber
USB reden wir hier lieber erst gar nicht, ich dort Geschichten
erzaehlen, die einem die Traenen in die Augen treiben.
Auch wenn es sich jetzt schlimm anhoert, es war nicht so uebel wie man
nun vielleicht meinen mag. Trotz einiger Macken lief auf FreeBSD 6.2
teils DEUTLICH runder und stabiler als so manches Linux. Es wirkte zudem
reifer. Schlecht wird es erst im Nachhinein.
Nun aber zum Thema. FreeBSD 7.0 ist ein Release, was versoehnt. Es
wirkt reifer als seine Vorgaenger, es ist ohne Zweifel die beste Version
seit dem seeligen 4.11. Wirklich grobe Fehler konnte ich noch nicht
entdecken, viele kleine Macken der Vorgaenger sind behoben. Ausserdem
ist es schnell, verdammt schnell. Egal ob man nur eine CPU hat oder vier
oder gleich acht, die Steigerungen sind so gigantisch, man denkt man
haette ein neues System. Ein Beispiel: Mit 6.2 war das Wechseln von
einem Workspace auf einen anderen eine Qual, wenn genug Fenster
geoeffnet waren. CPU-Auslastung 100%, 2 Sekunden Zwangspause. Bei 7.0
sind in exakt gleicher Konfiguration die Fenster sofort da.
Hinzu kommen eine Reihe sinnvoller Neuerungen. Erst einmal sind da
natuerlich ZFS und gjournal, wobei ersteres noch experimentell ist und
meiner Meinung nach im Moment nur ein schoenes Spielzeug. Wichtiger sind
meiner Meinung nach die Aenderungen am Sound (auch in 6.3), wenigstens
wenn man FreeBSD als Workstation einsetzt. Ebenso die Kanalaggregation
per lagg(4), SCTP Support (schon verwunderlich, dass einige Systeme ihre
Implementationen als Tatsache verkauft haben, bevor FreeBSD die
Referenzimplementierung fertig hatte), das reparierte Unionfs, der
Scheduler und und und... Ich koennte hier noch viele Dinge auflisten.
Schoen finde ich auch, dass USB langsam wieder in einer Gestallt ist, wo
man es auch nutzen kann. Keine spontanen Abstuerze mehr, keine
seltsammen Verhaltensweisen, so zum Beispiel verschwindende Geraete oder
aus einer Maus werden ploetzlich zwei.
Weiter wurden eine Reihe Altlasten entfernt. Besonders ins Auge sticht
mir usbd, dessen Funktionen nun in devd integriert sind. Mit
freebsd-update gibt es nun auch endlich ein funktionierendes
Binaeraktualisierungssystem, man ist dort nicht mehr auf Sysinstall
angewiesen.
Alles in allem wuerde ich jedem zu FreeBSD 7.0 raten, wenn es nur
irgendwie moeglich ist. 6.3 hat zwar viele Aenderungen und Neuerungen
uebernommen, aber es ist irgendwie altbacken und im direkten Vergleich
durchgehend unterlegen.
Zuletzt noch ein paar Worte zu den Rucklern, die einige Personen hatten.
Zum Beispiel die ruckelnde Maus unter X. Fast immer sind drei Ursachen
schuld:
- Der falsche Scheduler. SCHED_4BSD ist Standard, man sollte aber -
ausser man hat Angst vor neuem Code - SCHED_ULE nehmen. Jeff hat
hier sehr gute Arbeit geleistet, egal ob SMP oder UP, er ist um
weiten schneller und wirkt fluessiger sowie sauberer.
- Ein kaputtes Mainboard. FreeBSD 7.0 legt viel Wert auf eine saubere
Interruptverarbeitung, ist das nicht gegeben, gibt es Aerger. Da es
pingeliger als noch 6.3 ist, koennen Probleme nun erstmalig
auftreten. Mein Tipp: Schmeisst die Hardware weg. Oder bleibt bei
6.3.
- Die etwas bedenkliche Auffassung von guter Software beim gerade
verGNUten X.org. Das Thema ist mit Loesung hier diskutiert.
Alles in allem bin ich zufrieden und ein grosses Dankeschoen an alle,
die diese Version ermoeglicht haben.
Beitrag #21 - 17.02.2008
In letzter Zeit hat es mal wieder Hochkonjunktur, das oeffentliche Hinschmeisssen, das Geheul wie schlecht FreeBSD gegenueber Linux doch sei, wie eklig die "Community" doch sei und so weiter und so weiter... Nun und jedesmal denkt man sich dann "Geht doch!" und macht sich erst einmal eine Flasche Wein auf. Ich habe nichts gegen diese Personen, was mir nur auffaellt ist, das vorallem die jenigen oeffentlichkeitswirksam FreeBSD verlassen, die dem Projekt NIE geholfen haben. Frueher, sagen wir einmal vor guten 8 Jahren, waren FreeBSDler ein eingeschworener Haufen. Wenige kannten FreeBSD und noch weniger Leute nutzen es. Aber wer es nutzt, noergelte, leifte und meckerte nicht. Stattdessen half man mit. Man schrieb PR, man schrieb Code, man disktierte, man half. Irgendwann kippte es dann, es muss so etwa 2001 gewesen sein. Ploetzlich tauchten immer mehr und mehr Linuxer und Opensource-Apostel auf. Und damit begannen die Probleme. Einmal begann ein drittel der FreeBSD-Nutzer sich praktisch nicht mehr zu engagieren. Sie nahmen und sie gaben nichts. Ich kann inzwischen so viele Personen und Organisationen aufzaehlen, die teils etliche Systeme auf FreeBSD betreiben, ihr Leben verschoenern oder etliche hunderttausende Euro Umsatz damit generieren und NICHTS, nicht einen Euro, nicht eine Zeile Code, nicht einen PR GAR NICHTS zurueckgeben. Das zweite Drittel sind die ewigen Noergler, so ziemlich das schlimmste, was einem Opensource-Projekt passieren kann. Nicht nur, dass man dem Projekt nichts zurueckgibt, hier wird in der Oeffentlichkeit mit einem technischen Verstand von annaehrend Null gepoeblet, gezetert und Hass verbreitet. Es kann einem so ankotzen, fuer einen Aussenstehen wohl kaum zu verstehen. Ein beliebtes Thema ist, dass ein kein Flash fuer FreeBSD gibt und man es daher nicht nutzen kann. Hallo? Was soll das FreeBSD Projekt machen, wenn Adobe es nicht fuer noetig haelt, seinen Blob - der selbst unter Linux und Windows ein Stueck fehlerhafter Schrottware der schlimmsten Sorte ist - nicht fuer FreeBSD bereitstellt? Wenn ihn ihn bruach, dann heult nicht der Welt die Ohren voll! Dann schreit Adobe an! Oder investiert die Energie darein, das Pissteil endlich mal Zurueckzuentwicklen! Ebenso das Lieblingsthema einiger Personen, die Interruptverarbeitung. Was meint ihr, wo FreeBSD waere, wenn wir die aus den seeligen 80ern stammenden Verarbeitungprinzipien nicht in den Muell geworfen haetten? Hm? Dann duerfte es kaum moeglich sein, zwei Netzwerkkarten von zwei RAID-Controllern zu speisen und so. Unter 4.x war das naemlich schon eine Katastrophe, bei heutigen Datenaufkommen und Interruptmengen duerfte kaum noch was performant laufen. Tut es ja auch nicht, wie uns einige andere Systeme zeigen... Foren und Blogs sind also fuer die ewig gestrigen? Nunja, ich bin Admin des groessten deutschen BSD-Forums und bei unseren immer noch stark steigenden Mitgliederzahlen halte ich diese Aussage fuer gewagt. Allerdings muss man auch sehen, dass ich ein System nicht aus einem Forum heraus entwickeln moechte, dort sind Mailinglisten einfach besser geeignet. Java ist auch so ein Thema. Java ist eine gute Idee, aber... Alle Javaanwendungen die ich kenne sind abartig fett, teils unbenutzbar langsam und so weiter. Daher kann ich verstehen, wenn Java in der Entwicklung von FreeBSD nur niedere Prioritaet hat. Aber dennoch gibt es Version 1.6 und diese laeuft sauber und gut. Zuletzt waere da noch das leidige Problem Marketing. Bringt es FreeBSD irgendwelche Vorteile, wenn man bunte Flyer verteilt? Wenn man auf Messen CDs ins Publikum wirft? Wenn man Anzeigen schaltet, so wie Canonical? Ich denke nicht. Diejenigen die sich man damit Koedert sind DAUs und Idioten. Diejenigen, die im Forum die Suche nicht verwenden, diejenigen die FreeBSD nutzen wollen aber nichts zurueckgeben. Es ist imo viel besser ein System fuer wenige zu sein, nicht so viel Aufmerksamkeit zu bekommen und seine Dinge dafuer richtig zu machen. Ueberlegt mal, warum wenden sich neue Kunden an mich? Nicht weil ich Werbung mache. Yamagi findet sich nicht mal im Telefonbuch. Sie wenden sich an mich, weil ich den Ruf habe gute Arbeit zu machen, wenn alle anderen versagt haben. Die meisten meiner Kunden sind auch ohne Widerspruch bereit Geld an das Projekt zu spenden... Denkt mal drueber nach, ob das heilige Marketing nicht vielleicht der falsche Weg ist und uns nach und nach zu einem BSDbuntu macht!
Beitrag #20 - 16.01.2008
So, gestern waren die Boxen dann noch von einem sogar halbwegs freundlichen DHL-Mann gebracht wurden. Nachdem ich mich bei Teufel beschwert hatte, wo der Kram bleibt, ging es plioetzlich also ganz schnell. Naja gut, sei es halt so. Das Paket war schon ziemlich schwer, 24 Kilo habe ich gewogen. Die Stuetzen kamen extra, in einem eigenen Packen. Verpackt war alles ordentlich, da kann man nicht meckern. Die Bedienungs- und Aufbauanleitung lag oben drauf, sodass man sie beim Auspacken sehen musste. Der Aufbau selbst war nicht so prikelnt. Einmal durch mein Zimmer hier, die Kabel sind inzwischen wirklich eklig zu verlegen. Ich habe zu viele Schraenke und Regale, ausserdem zu viele Kabel hinter diesen. Andererseits durch die Stuetzen, denn die Kabel durch diese zu friemeln war schon widerlich. Auch zu verstehen, wie die Boxen darauf montiert werden, denn das Piktogramm ist einfach miess. Nachdem dann nach einer Stunde der ganze Kram stand, musste er eingepegelt werden. Erst einmal ging gar nichts, das lag allerdings daran, dass ich hier meine sysctl falsch gesetzt hatte. Hinterher die hinteren Lautsprecher deutlich lauter, den Subwoofer minimal lauter und dann noch die Frequenzweiche von diesem einstellen. Was sehr aergerlich ist ist, dass die Endstufe die Einstellungen beim Stromausfall vergisst. Hier haetten 2 Cent fuer eine Elektronenfalle schon noch drin sein koennen. Nach knapp 2 Stunden kam dann aber die Belohnung. AC/DC glasklar und in bisher nicht gehoerter Qualitaet. In dieser Beziehung sind die Boxen Spitzenklasse und durch den Preis sind Muehen vorher auch schnell vergessen. Motorhead wummert auch viel mehr und Sodom klingt ploetzlich total anders. Auf einmal kann ich auch den Unterschied zwischen einer 128 kbit/s mp3 und einem 192kbit/s OGG/Vorbis hoeren. Zuletzt wurde noch einmal die alte Onboard-Soundkarte angehaengt, diese ist wirklich uebel im Vergleich zu der Audiotrak.
PGP-Key: 0xEFBCCBCB Zu bekommen per Keyserver: http://pgpkeys.pca.dfn.de/pks/lookup?op=get&search=0x5938E583EFBCCBCB
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